WAS DU ERERBT VON DEINEN VÄTERN HAST ERWIRB ES UM ES ZU BESITZEN.
WAS MAN NICHT NUTZT IST EINE SCHWERE LAST,
NUR WAS DER AUGENBLICK ERSCHAFFT, DAS KANN ER NÜTZEN
Zitat von Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) Faust - Erster Teil 

Marienplatz in Fischeln
Zusammenfassung zur Geschichte vom historischen und traditionsreichen 
Marienplatz im Ortskern von Fischeln
 

Die erste urkundliche Erwähnung des Feldes, das in einer alten Fischelner Landkarte von 1524 aufgezeichnet wurde, berichtet von einem Tauschvertrag am 19. Juli 1821 zwischen der Gemeinde Fischeln und der Kirchenverwaltung. Das Kirchenland am Crefelder Weg wurde benötigt, um den neuen Friedhof anzulegen. Als Ersatz erhielt die Kirche ein Gemeindeland an der Kütterheide. 

 
1855 wurde die Mariensäule auf dem damaligen Schulhof aufgestellt und gab
dem ehemaligen Friedhof „Neuer Kirchplatz“ endgültig den Namen Marienplatz.
Anfänglich wurde die Marienstrasse auch „Dorfstrasse“ und „Crefelder Weg“
später dann „Neue Kirchhofstrasse“ genannt. Nördlich vom Marienplatz kannte
jeder im Ort auch „Döppesdörp“ - ein Straßenstück der Topfbäcker 
 
Die Fischelner Kirmes wurde urkundlich 1667 erwähnt, als sie noch als Kirchweihfest
vor der Clemenskirche abgehalten wurde. Später kam die Kirmes zum Marienplatz.
 

„De Kirmeslü send all parat, Karselle, Bude stond akrat.

Föschele warde hee all lang, nou brengt os Kirmes mar op Jang.“

 

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Die hier aufgelisteten Informationen konnten mit Unterstützungen einer einzelnen Dame und mindestens sechs Herren vom Arbeitskreis Heimat (AKH) zusammengestellt werden. Dazu ein ganz herzliches Dankeschön. Dank gilt auch dem Krefelder Stadtarchiv für das zur Verfügung gestellte Bildmaterial, sowie an Frau Pia Kobylecky von der Unteren Denkmalbehörde und an das Bischöfliche Diözesanarchiv Aachen. Andere, ausgestellte Fotos zu den hier aufgeführten Texten stammen aus der Sammlung von Beate Kehren-Böhm und Günter Böhm. Bilder und andere Fotos befinden sich als Dauerausstellung im privaten Bereich unserer Familie


www.kr-uerdingen.de

    

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Die befragten Fischelner Bürger, die den historischen und zentralen Marienplatz als einen Ort der Kommunikation nicht missen möchten, sind in der Überzahl. Zu den willkommenen Gelegenheiten unseres dörflichen Miteinanders gehört das bunte Treiben an Kirmestagen, Schützenfesten und an den Markttagen ganz sicher zum Ortsbild. Auch wenn bedauerlicher Weise schon eine längere Zeit auf die im Umkreis bekannten, stimmungsvollen Weihnachtsmärkte und zahlreiche, fröhliche Festivals oder Openairs unseres Bürgervereines verzichtet werden musste.

 

Die große Ruhe eines ehemaligen Friedhofes ist

hier an den meisten Tagen im Jahr zu spüren!

 

 

 

 ein saukalter Januar 2009

 

 

 

 

Marienplatz
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